Liebe Mandanten,

(Stand 01.01.2021)

unruhige Zeiten sind am besten gemeinsam zu meistern und die nächsten Wochen werden für Unternehmen und Unternehmer sicherlich nicht einfacher. Unverändert glauben wir aber daran: Diese Zeit wird enden. Nur wissen wir alle noch nicht, wann und wie das herbeigesehnte Ende kommt.

Unverändert beschäftigt uns als Berater das Thema, wie wir Unternehmer unterstützen können. Liquidität und Zahlungsfähigkeit bleiben die beherrschenden Fragen.

Informationen über Finanzhilfen sind im Netz nahezu unbegrenzt verfügbar. Genauso wie die Fülle an Informationen nehmen leider auch die Fülle an Fehlinformationen zu. Wir wollen daher mit diesem Blog in gebotener Kürze unseren Kenntnisstand als Anstoß aufgeben. Es geht uns darum, Themen und Möglichkeiten zu vermitteln. Lange Texte zu technischen Abläufen wollen wir uns sparen. Wer in Krisenzeiten Kosten sparen muss, kann sich heutzutage gut selbst informieren und sollte nicht zusätzliche Beratungskosten auslösen. Wer als Unternehmer aber die Arbeiten gerne in professionelle Hände legen möchte: Wir können Ihnen/Euch alle Punkte gerne im persönlichen Gespräch erläutern. Das ist unser Angebot für Sie/Euch.

Zu jedem Abschnittfolgen eine Themen- beschreibung und anschließend unsere persönliche Meinung als Unternehmer. Bitte beachtet, dass dies keine abschließende Beratung ist, sondern nur Denkanstöße sind. Was ist möglich

  1. Reduzierung der Umsatzsteuer (nach der Reduzierung kommt die Erhöhung der Umsatzsteuer)
  2. Zuschüsse für Unternehmen
  3. Kurzarbeit
  4. Finanzierungen und Darlehen
  5. Motivation von Mitarbeitern – steuerfreie Bonuszahlungen
  6. Steuervorteile

Der Blog wird von uns laufend auf seine Aktualität überprüft. Dennoch kann es aufgrund der schnellen Veränderung vorkommen, dass ein Thema noch nicht den letzten Stand hat.

Nach der Reduzierung kommt die Erhöhung der Umsatzsteuer

Die Rolle rückwärts

Der Umsatzsteuersatz betrug für Lieferungen und Leistungen seit dem 01. Juli 2020 16 % bzw. 5 %. Diese Reduzierung war von Beginn an nur befristet und der Steuersatz beträgt ab dem 01. Januar 2021 wieder 19 % bzw. 7 % .

Das Thema wirkt auf den ersten Blick recht einfach. Wie immer im Steuerrecht, es ist aber nicht einfach: Rechnet ein Unternehmer Leistungen mit einer zu niedrigen Umsatz- steuer ab, schuldet er trotzdem gegenüber dem Finanzamt die tatsächliche (rechnerisch höhere) Steuer. Nachteilig bleibt, dass der Kunde das Geld nie gezahlt hat. Im Gegenzug bekommt der Rechnungsempfänger auch nur die tatsächlich geschuldete Umsatzsteuer erstattet. Beide Seiten müssen daher ihre Rechnungsstellung und den Rechnungs- eingang sehr sorgfältig prüfen.

Und wenn das Finanzamt in einigen Jahren eine Betriebsprüfung macht, werden die Sorgen und Gründe von Corona bereits sehr weit weg sein. Wir erachten es für unwahrscheinlich, dass in einigen Jahren ein Prüfer Kulanz walten lassen wird und dass bei fehlerhaften Abrechnungen Steuernachzahlungen samt Zinsen drohen.

Daher sollten mindestens diese Eckpunkte beachtet werden: Die Höhe des Steuersatzes richtet sich nach den zugrundeliegenden Verträgen und damit nach dem Zivilrecht. Eine pauschale Aussage über die Anwendung ist an dieser Stelle nicht möglich, da die einzelnen Vertragstypen analysiert werden müssen. Grundsätzlich gilt aber: Das Rechnungsdatum ist für den maßgebenden Umsatzsteuersatz vollkommen irrelevant. Es kommt ausschließ- lich auf den Zeitpunkt der Lieferung oder Leistung nach den Vorschriften des Umsatzsteuer- gesetzes an! D.h. beispielsweise, dass auch im Jahr 2021 ausgestellte Rechnungen, bei denen der Liefer- oder Leistungszeitpunkt im 2. Halbjahr 2020 lag, noch mit dem reduzierten Steuersatz auszustellen sind.

Wir haben die Grundzüge auf einem Musterblatt dargestellt, welches wir Ihnen auf Anfrage per Telefon / E-Mail gerne übersenden.

Zuschüsse für Unternehmen

Die Überbrückungshilfen – ein grundsätzlich gutes Modell: Zugleich jedoch ein nicht endendes Politikum auf Kosten der Unternehmen

Für Unternehmen sind umfangreiche Zuschussprogramme zur Abwendung der finanziellen Folgen der Corona Krise eingerichtet. Diese erhalten immer neue Namen und werden medienwirksam bekannt gemacht.

  • Überbrückungshilfe II (Förderzeitraum September bis Dezember) – Antrag bis 31.01.2021 möglich

  • Novemberhilfe (Förderzeitraum November 2020) – Antrag bis 31.01.2021 möglich

  • Novemberhilfe Plus

  • Dezemberhilfe (Förderzeitraum Dezember 2020) – Antrag bis 31.03.2021 möglich

  • Dezemberhilfe Plus

  • Überbrückungshilfe III (Förderzeitraum Januar bis Juni 2021) – Antrag voraussichtlich ab Januar
    2021 möglich

Leider sind nach unseren Erfahrungen der letzten Monate die Antragstellung und auch die zeitnahe Auszahlung nicht so „unbürokratisch und schnell“, wie die zugrundeliegenden Pressemitteilungen es darstellen. Eine zeitnahe Antragstellung und vorsichtiger Einsatz erhaltener Mittel sind daher dringend empfehlenswert.

Alle Programme für Unternehmen haben folgende Gemeinsamkeiten:

  • Der Antrag muss (mit Ausnahme des Programms >> Direktantrag für Soloselbständige << mit einem Zuschuss bis € 5.000,00, welcher ohne unsere Mitwirkung direkt beantragt werden kann) für unsere Mandanten durch uns als Intermediär über eine Plattform beim Bundesministerium der Wirtschaft gestellt werden. Wir stellen den Antrag, sind aber auch gesetzlich verpflichtet, nachträglich die Zuschusshöhe auf Richtigkeit zu prüfen und dies dem BMWi zu melden. Zu beachten ist nur, dass bislang Anträge zumeist erst 4-6 Wochen nach der Bekanntmachung des jeweiligen Programms technisch möglich waren.

  • Die Voraussetzungen für den Erhalt der Programme werden permanent geändert. Leider erfolgen diese Änderungen auch zeitlich (teilweise Monate) rückwirkend, welches das Vertrauen und die Verlässlichkeit der Entscheider nicht fördert. Im Dezember wurden beispielsweise die Zuschüsse seit September rückwirkend mit neuen Bedingungen versehen, die in zahlreichen Fällen zu Rückzahlungen führen.

  • Die Zuschüsse mit der Bezeichnung „Überbrückungshilfe“ werden als teilweise Abdeckung von Fixkosten gewährt. Variable Kosten (nach Ansicht des Gesetzgebers „vermeidbare Kosten“) werden nicht gefördert. Aufgrund des Ansatzes zur ausschließlichen Abdeckung der Fixkosten, erhält auch der Unternehmer nur in äußerst geringen Grenzen Zuschüsse auf sein Gehalt. Seinen Lebensunterhalt muss der Unternehmer seit Beginn der Krise aus eigenem Vermögen finanzieren.

  • Die Zuschüsse aus den Programmen „Novemberhilfe“ und „Dezemberhilfe“ werden nach derzeitigem Stand als pauschalierter Umsatzausfall gewährt. Es ist seitens des BMWi noch nicht geklärt, ob auch diese Programme unter die sogenannte „Bundesregelung Fixkostenhilfe“ vom 20.11.2020 fallen. Dies könnte zur Folge haben, dass nicht der Umsatz als Bemessungsgrundlage herangezogen wird, sondern nur der Deckungsbeitrag.

  • Die Höhe aller Zuschüsse ist gestaffelt nach der Höhe des Umsatzeinbruchs, wobei die maßgebenden Zeiträume je nach Programm variieren.

Lars Christians:„Wir haben viele Erfahrungen mit dem Antragsverfahren gesammelt und stehen in ständigem und laufendem Austausch mit den Behörden. Wir stehen also bei Fragen zur Überbrückungshilfe und zur Antragstellung gerne zur Verfügung.“

Kurzarbeit

Kündigen in Zeiten, in denen Arbeitnehmer den Wert des Unternehmens darstellen?

Soweit Unternehmer ihre Mitarbeiter aufgrund mangelnder Aufträge oder durch Schließung temporär nicht mehr beschäftigen können, stellt sich die Frage der Kündigung? Dies in Zeiten, in denen Arbeitnehmer den Wert des Unternehmens darstellen?

Die Arbeitsagentur hat die bestehende Möglichkeit der Kurzarbeit nochmals bis 31. Dezember 2021 verlängert! Voraussetzung ist jedoch, dass ein Unternehmen spätestens für den Monat März 2021 erstmalig Kurzarbeitergeld erhalten hat. Wird dies nicht in Anspruch genommen, ist später keine Beantragung mehr möglich!

Das Kurzarbeitergeld wurde für eine größere Gruppe von Unternehmen nutzbar gemacht und finanziell attraktiver ausgestaltet:

  1. Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.

  2. Bis zum 30.06.2021 anfallende Sozialversicherungsbeiträge werden für ausgefallene Arbeitsstunden dem Unternehmen zu 100 Prozent erstattet. Für die Zeit vom 01.07.2021 bis 31.12.2021 beträgt der Erstattungsbetrag 50 %

  3. Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

  4. In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Der Unternehmer kann somit flexibel die Arbeitszeiten prozentual anhand des Auftragsbestands steuern. Geschlossene Filialgeschäfte können die Kurzarbeit mit 100 % nutzen; andere können bestehenden Auftragsbestand bearbeiten und vielleicht für 20 % der Zeit Kurzarbeit anmelden. Wichtig ist, dass im Rahmen der Kurzarbeit die Arbeitnehmer auch tatsächlich nicht bei der Arbeit sind.

Arbeitnehmererhalten für die Zeit der Kurzarbeit eine teilweise Erstattung des pauschalierten Nettolohns, der aufgrund der Kurzarbeit ausgefallenen ist. Der Grundanspruch ist für einen kinderlosen Arbeitnehmer festgesetzt; mit Kindern erhöht sich der Anspruch:

1. bis 3. Monat der Kurzarbeit 60 % (mit Kinder 67 %)

4. bis 6. Monat der Kurzarbeit 70 % (mit Kinder 77 %)

ab dem 7. Monat der Kurzarbeit 80 % (mit Kinder 87 %)

Wichtig ist: Die (besonderen) Vorschriften zum Kurzarbeitergeld sind seit dem 1. März 2020 anwendbar und für 19 Monate, somit bis zum 31. Dezember 2021, befristet. Die Anzeige zum künftigen Einsatz der Kurzarbeit kann durch den Unternehmer selbst elektronisch erfolgen. Die Anzeige ist aber zwingend erforderlich und formale Voraussetzung für die spätere Erstattung von Kurzarbeitergeld (KUG). Sollten die Systeme überlastet sein, kann dies auch (wer es noch hat) per Telefax erfolgen.

Technisch erfolgt die Abrechnung der Kurzarbeit über die laufende Lohnabrechnung. Das heißt, der Arbeitgeber hat neben dem laufenden Arbeitslohn für die geleistete Arbeit auch das Kurzarbeitergeld für die ausgefallene Arbeit an den Arbeitnehmer auszuzahlen! Anschließend erhält der Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld vom Arbeitsamt erstattet. Dies kann aber Liquiditätsprobleme auslösen, da Lohnzahlungen und KUG Erstattung nicht zeitlich parallel erfolgen und ein zeitlicherVersatz von 3 bis 4 Wochen besteht.

Thomas Schwarz:„Die Krise kann man nur gemeinsam überstehen und hoffentlich sind alle Mitarbeiter dann noch an Bord. Daher der Hinweis: Kurzarbeit beantragen ist ein gutes Mittel, Arbeitgeber sollten es nutzen. Wenn es aber für den Unternehmer finanziell möglich ist, kann man denAuszahlungsbetrag für den Mitarbeiter während der Kurzarbeit aufstocken! Von 60 % des ausgefallenen Nettolohns können viele Arbeitnehmer nicht leben. Der Arbeitgeber kann daher den Betrag selbst aufstocken ohne dass das Kurzarbeitergeld gekürzt wird!“

Finanzierungen und Darlehen

Die KfW übernimmt im Verhältnis zur Hausbank bis 100 % des Risikos.

Es bestehen für Unternehmen umfangreiche Finanzierungsprogramme. Diese können sowohl zur Sicherstellung der laufenden Liquiditätslage aber auch zur Planung des künftigen Geschäftsbetriebes eingesetzt werden. So können nach behördlichen Betriebsschließungen kurzfristig und/oder nach Auftragseinbrüchen langfristig Maßnahmen erforderlich sein, um den Geschäftsbetrieb wieder hochzufahren. Dies kann künftige Marketingkosten wie auch/oder Kosten für neue Produkt- oder Absatzentwicklungen erfordern. Zeitnahe Planung sind hierfür notwendig. Für alle Maßnahmen stehen Finanzierungsmöglichkeiten durch die Banken zur Verfügung.

Interessant fürmittelständische Unternehmer ist, dass einige Finanzierungen bei vollständiger Haftungsübernahme der KfW und ohne persönliche Sicherheiten des Unternehmers gewährt werden.

  • KfW Schnellkredit für alle Unternehmen
    (Kreditbetrag € 300.000 bis € 800.000 je nach Unternehmensgröße / 100 % Haftungsfreistellung durch die KfW / bis 10 Jahre Laufzeit bei 2 tilgungsfreien Jahren / vorzeitige Rückzahlung ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich)

  • KfW Kredit für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind
    (Kreditbetrag 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder das 2fache der Lohnkosten 2019 / 80 % bis 90% Haftungsfreistellung durch die KfW / bis 10 Jahre Laufzeit bei 2 tilgungsfreien Jahren)

  • KfW Kredit für Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind
    (Kreditbetrag 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder das 2fache der Lohnkosten 2019 / 80 % bis 90 % Haftungsfreistellung durch die KfW / bis 10 Jahre Laufzeit bei 2 tilgungsfreien Jahren)

  • Regionale Finanzierungsprogramme der Länder
    (individuelle attraktive Finanzierungsprogramme der jeweiligen Bundesländer zur Abmilderung der Folgen der Corona Krise. Zum Beispiel (a) Corona Recovery Fonds der IFB Hamburg oder (b) IB.SH Härtefallfonds Mittelstand).

Wir machen leider immer noch die Erfahrung, dass Kreditanträge noch nicht so schnell bearbeitet werden können, wie die wirtschaftliche Situation im Rahmen der Pandemie es für Unternehmen erfordern würde. Unveränderte gesetzliche Regulierungsvorschriften und Mitarbeiter im Home-Office erschweren es den Hausbanken, mit den Anfragen und der Situation zu Recht zu kommen. Umso wichtiger ist es, mit einem eigenen Grundwissen und zudem zeitnah vor einem sich androhenden Liquiditätsengpass auf die Hausbanken zuzugehen.

Thomas Schwarz: Schaffen Sie heute die Finanzierung für morgen! Wie bei jedem Kredit wird es auch hier wichtig sein, eine nachvollziehbare, plausible und realistische Finanzplanung der Hausbank vorzulegen. Die Planung in Zeiten der Corona Krise ist diese natürlich durch erhebliche Unsicherheiten belegt. Dies muss im Antrag ersichtlich werden. Auch sollte die Planung – wie auch in Zeiten vor der Krise – die Möglichkeiten der Rückzahlung aufzeigen.

Motivation von Mitarbeitern – steuerfreie Bonuszahlungen

Bonuszahlungen bis zu € 1.500,00 steuerfrei und sozialversicherungsfrei bis zum 30.06.2021 möglich

In einer Krise gibt es immer zwei Seiten: Ein Unternehmen ist geschlossen und von der Existenz bedroht. Ein anderes Unternehmen weiß nicht wie es den plötzlichen Arbeitsanfall bewältigen soll. In beiden Fällen ist es umso wichtiger, die Mitarbeiter zu motivieren und zu binden

Einmalige, zusätzlich zum laufenden Arbeitslohn gezahlte Bonuszahlungen bis zu € 1.500,00, können nun bis zum 30. Juni 2021 steuerfrei und sozialversicherungsfrei ausgezahlt werden. Das gilt unabhängig vom Umfang der Beschäftigung. Sowohl in Vollzeit wie auch Teilzeitbeschäftigte können den Bonus erhalten. Ebenso geringfügig Beschäftigte wie auch – unter Grenzen – Gesellschafter Geschäftsführer. Auch erfolgt keine Beschränkung, wenn und in welchem Umfang Kurzarbeitergeld gezahlt wird.

Allerdings sind besondere Aufzeichnungen zu führen: Es ist in allen Fällen erforderlich, dass aus den vertraglichen Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitern erkennbar ist, dass es sich umsteuerfreie Beihilfen und Unterstützungen zur Abmilderung der zusätzlichen Belastung durch die Corona-Krise handelt.

Steuervorteile

Schonung von Liquidität durch gesetzgeberische Maßnahmen

Auch, wenn es sich für Viele merkwürdig anhört; die Krise hat auch einige Gewinner. Diejenigen, die entweder Gewinne im Jahr 2020 erwarten oder ihre Liquidität durch steuerliche Erleichterungen aktiv schonen möchten, können die Vorteile des bereits umgesetzten Gesetzgebungsverfahrens nutzen. Auch hier galt wieder: Vor dem Jahresende planen und nicht erst nach dem Jahresende reagieren. Hierzu einige Beispiele:

  • Wiedereinführung der degressiven Abschreibungen für Investitionen in den Jahren 2020 und 2021

  • Erhöhung der Verlustrücktragswerte 2020 und 2021 durch signifikante Anhebung der Sockelbeträge

  • Vereinfachtes Rücktragsverfahren (oder: parkt keine unnötige Liquidität zinslos beim Finanzamt)

  • Erweiterte Freibeträge bei der Gewerbesteuer

  • Erleichterte Voraussetzungen für Herabsetzungsanträge (kurzfristige Liquiditätssteigerung)